Mittwoch, 17.07.2013

Salmonellen, Viren, Durchfall! -Urangst der Touristen :)

Vorab erstmal: Keine Sorge. Weder hänge ich über dem Klo noch habe ich mir einen fiesen Virus eingefangen. Mir geht es gut (soweit ich das jetzt beurteilen kann). Naja ein bisschen Schlafmangel, Mückenstiche, Kopfschmerzen aber sonst tip top :)

Naja. Dieser EIntrag widmet sich dem thailändischen Essen/Nahrung. Schon vor meinem Aufenthalt wurde ich von allen Seiten gewarnt, bloß nichts auf den Marktplatzständen zu essen. "Ihh, die hygienischen Standards sind unterirdisch." "Du fängst dir noch was ein." oder "Zähneputzen nur mit sauberem Wasser aus der Flasche"

Zugegeben, am Anfang war ich noch ziemlich vorsichtig. Ich wollte es tunlichst vermeiden mir irgendetwas einzufangen und im schlimmsten Fall ins Krankenhaus zu müssen. 

Im Laufe der Woche sank die Hemmschwelle aber deutlich bzw. jetzt ist sie garnicht mehr vorhanden.

Ich habe in den letzten Tagen Vieles an den thailändischen Straßenständen gegessen und ich muss sagen, dass ich das Essen sehr gerne mag. Normalerweise bin ich der Bratwurst, Schnitzel-Esser aber das thailändische Essen verspricht ungeheure (scharfe) Geschmackserlebnisse ;)

Zum Beispiel waren wir gestern in einem "Restaurant" (Bank mit Plastiksitzen) auf der Straße. Es war toll mit anzusehen, wie sehr sich die Köchin gefreut hatte, als wir ihr sagten, dass das Essen super lecker war. 

Wer das richtige Thailand der Einheimischen kennenlernen möchte, sollte nicht ständig in größere Restaurants gehen, sondern mit den Menschen essen. Es ist auch eine Frage des Respekts gegenüber der Kultur, wenigstens das einheimische Essen zu probieren. Schließlich sind wir nur Gäste in diesem Land - ein Land, dass uns so herzlich aufgenommen hat.

Mittwoch, 17.07.2013

Das war (ist) die schönste Zeit, die schönste Zeit... :)

Während ich hier sitze und diesen Blogeintrag verfasse, wird mir schmerzlich bewusst, dass mir von meinen 6 Wochen Aufenthalt nur noch 2 Wochen übrig bleiben.

Ich weiß noch sehr gut, wie ich vor knapp 4 Wochen ankam und beim Anblick der Unterkunft dachte: "Und hier soll ich eineinhalb Monate leben?!" Doch die Zeit verging so schnell. Am ersten Wochenende Bangkok, am zweiten Konchinaburi, dann Chiang Mai und letztes Wochenende die Insel Ko Samet. Tolle Erfahrungen mit außergewöhnlichen Menschen. 

Mit dem heutigen Tage sind so gut wie alle Freiwilligen aus meiner ursprünglichen Gruppe abgereist. Wenn man so wil, bin ich der letzte Verbliebene :)

Ich schaue auf die 4 Wochen mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Lachen kann ich wenn ich an die einzigartigen Momente, "interessanten Gespräche" und tollen Mädels denke. Weinen könnte ich, weil ich alle arg vermissen werde. Aber es ist ja nicht das Ende der Welt und im Leben sieht man sich immer zwei Mal :) 

Also nun noch 2 Wochen mit abermals coolen, neuen und so unterschiedlichen Menschen! Ich  freue mich darauf :)

Danke Yvonne, Katha, Angie, Linda, Clarisse für die verdammt geile Zeit!:)

Sonntag, 14.07.2013

Ko Samet

Jetzt muss es schnell gehen.

Damit ich mit meinem Blog wieder auf dem aktuellen Stand bin, nun ein Schnelldurchlauf meines Wochenendes auf Ko Samet :) Für die interessierten Leser ein paar Fakten. Ko Samet ist eine vergleichsweise kleine Insel ca. 3 Stunden von Bangkok entfernt. Weiße Strände mit klarem Wasser sind ebenso kennzeichnend für die Insel, wie die vielen gemütlichen Bars und Restaurants. Was mir besonders gut gefällt, ist dass die Insel noch nicht so touristisch erschlossen ist. Wer also "Ballermann-artige" Zustände sucht, ist fehl am Platz :)

So Freunde der Nacht. Hier der Schnelldurchlauf:

Freitag losgefahren. Hostel gesucht, an den Strand, Bar. Das Meer genossen. Lecker gegessen.  Am Meer geschlafen, Feuershow, mit Kleidung ins Wasser gesprungen, Gleitschirmfliegen mit einem Schnellboot, Party, Bar, Restaurant, Schwimmen.

Insgesamt war das ein tolles Wochenende mit sehr vielen Aktivitäten. Aber seht selbst :)

Und versprochen. Ab morgen, werden die Texte wieder anspruchsvoller und länger:)

Sonntag, 14.07.2013

Ching Chang Chong - Chiang Mai :)

Dem aufmerksamen Leser meines Blogs wird sicherlich aufgefallen sein, dass ich seit einer Woche nicht mehr geschrieben habe. Keine Sorge, ich bin nicht tot, gekidnappt oder verletzt worden. Vielmehr hatte ich schlicht und einfach keine Zeit über das Wochenende in Chiang Mai zu schreiben. Nunja lange Rede kurzer Sinn, es geht los:

Erster Tag in Chiang Mai!
Wir starteten am Donnerstag-Abend zu unserer 10-stündigen Bustour nach Chiang Mai. Die Fahrt verlief an sich sehr gechillt (ich weiß, dass ist umgansprachlich!). Außer einigen Rückenschmerzen hatte ich keine größeren Beschwerden. Da hatte ich weitaus schlimmeres von den Anderen gehört. Zum Beispiel musste eine andere Freiwillige die Fahrt über neben einem nunja nicht sehr „wohlriechenden“ Spanier sitzen. Da war mein Sitzplatz neben einem gesprächsfreudigen Chinesen im Nachhinein First Class-Standard :)
Wir kamen also um 7 Uhr morgens völlig übermüdet am. Unsere Unterkunft für das Wochenende war das JJ Guesthouse, welches übrigens sehr empfehlenswert ist. (Wir bezahlten gerade einmal 125 Baht pro Nacht!)
Nachdem wir uns schnell geduscht hatten, ging es aber keineswegs ins Bett, sondern direkt weiter zum ersten Highlight des Wochenendes: BUNGEE-JUMPING.
Mannomann…. Ich weiß nicht wie hoch mein Puls kurz vor dem Sprung war, aber gesund war das sicher nicht.  Wir, das waren 2 Freiwillige und Ich, wurden also um 10 Uhr von dem Bungee-Jumping Team abgeholt und zu unserem Ziel gefahren. Nach einer kurzen Einweisung, Wiegen, Erklärungen in gebrochenem Englisch mit vielen thailändischem Begriffen fuhr ich ehe ich mich versah schon, mit dem Lift über 50 Meter in die Höhe. Ich muss zugeben, dass ich mich nur noch dunkel an den Moment vor dem Sprung erinnern kann. Wahrscheinlich fängt jetzt schon die Verdrängung an :)

Naja, irgendwann sprang ich schließlich und es war…. ATEMBERAUBEND. 20 Prozent Todesangst und 80 Prozent Glücksgefühle. So lässt sich das wohl am besten beschreiben. Zumindestens war ich danach hellwach und der Tag konnte beginnen.

Nach diesem unglaublichen Adrenalin-Kick machten wir dann etwas verhaltensmäßig Ruhiges. Inmitten von Massen an Kleinkindern drängten wir in einen thailändischen Zoo.

Ich muss sagen, dass ich Zoos nicht sehr gerne mag. Tiere gehören meiner Meinung nach nicht in einen Käfig oder hinter eine Glass-wand sondern in die Natur.

Am Abend schauten wir uns nur noch den Night Market an. Okay, „schauen“ ist wohl der falsche Begriff. „leer kaufen“ traf es eher. Zumindestens ging ich mit 5 vollen Tüten ins Hostel zurück und schlief erschöpft aber müde ein J

  Ps: Tut mir Leid, für das nicht so gute Deutsch. Irgendwie spricht man hier so viel Englisch, dass meine Fähigkeit mich in vernünftigem Deutsch auszudrücken stark darunter leidet.


2. Tag in Chiang Mai

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Natur. Wir hatten einen Dschungel Trip zu einem Bergdorf mit Übernachtung gebucht. Was sich zuerst gut anhörte, Natur erleben, frische Luft atmen, Tiere beobachten, erwies sich als eines der größten (ungelogen!) körperlichen Herausforderungen meines Lebens. Wir mussten bei starker Sonneneinstrahlung, unglaublicher Luftfeuchtigkeit 1400 Höhenmeter überwinden. Normalerweise sollte die Wanderung nur 2 Stunden dauern, jedoch brauchte unsere Gruppe häufiger Pausen, wodurch sich das Martyrium noch in die Länge zog. Völlig verschwitzt, durchgenässt, und mit einem Puls von schätzungsweise 180 kamen wir schließlich oben an. Der Ausblick war überragend, jedoch hatte jeder von uns nur eines im Sinn. KALT DUSCHEN!

Nachdem wir dies auch getan hatten, richteten wir uns häuslich ein. Das Bergdorf an sich war eine Ansammlung an kleineren Holzhäusern ohne Strom. Abseits der Zivilisation sollten wir also eine Nacht verbringen. „Um Gottes Willen. Was mache ich hier eigentlich?!“ War noch einer der harmlosesten Gedanken.

Nach nur einer Nacht, merkte ich  jedoch, dass es doch ging. Dass dieser ganze Luxus zumindestens für 2 Tage nicht wichtig war. Da oben auf dem Berg zu stehen und der Natur zu lauschen, bedeutete mir mehr als mein Laptop, Handy oder dergleichen. Es war ein Gefühl der Freiheit.

3. Tag in Chiang Mai

ACTION! J Nach einem anstrengenden Vortag wollten wir uns keine Pause gönnen, sondern unseren Körper nun vollends belasten. Auf dem Tagesplan standen Elefanten-Reiten, Bamboo-Rafting und Wildwasser-Rafting. Letzteres bildete wohl das Highlight des Tages. Zu fünft stellten wir uns mutig und furchtlos (in einem Gummiboot) nur mit einem Paddel bewaffnet den Fluten und zeigten wieder einmal, dass der Mensch sehr wohl gegen die Natur siegen kann. (Naja komplett nass waren wir trotzdem)

Fazit: Das wohl beste und unvergesslichste Wochenende meines Lebens.

Mittwoch, 03.07.2013

Money Money Money!

Morgen geht unser Trip nach Chiang Mai los. Das große Highlight steht also bevor. Damit ich nun genug Geld habe, war ich noch in der Stadt um am Automaten mehrere Tausend Baht abzuheben (die geplanten Aktivitäten in Chiang Mai sind alles andere als günstig;)) Dort traf mich jedoch der Schlag. Meine Prepaid-Mastercard der Reisebank wurde nicht akzeptiert! Auch nach mehreren Versuchen an unterschiedlichen Automaten wurde mir mein Geld versagt. Panik stieg in mir auf und mein erster Gedanke war: "Scheiße, irgendwer hat sich daran zu schaffen gemacht". Die ganz Schlauen würden jetzt sagen, dass Geld ja nicht glücklich macht aber es ist schon ein befremdliches Gefühl kein Geld mehr zu haben. Oder wie würdet ihr es finden, wenn in einem fremden Land nur noch knapp 100 Euro für 4 Wochen zur Verfügung steht.

Nach dem anfänglichen Schock beruhigte ich mich aber. Ich fuhr nach hause und recherchierte über meine Geldkarte nach. Diese nutzt anscheinend den neuen sicheren EMV-Mikrochip.So sicher, dass sie mir sogar den Zugriff verwehrt ;) Diese Technologie wird von vielen Automaten in Thailand noch nicht akzeptiert.

Ein Hoffnungsschimmer keimt aber auf: Eine Bank scheint meine Karte lesen zu können. Morgen werde ich mal hinfahren. Wünscht mir Glück!

Aber Lehre des Tages: Die Reisebank-Prepaid-Mastercard taugt nichts. Viel bezahlt, schlechte Konditionen und der Kunde wurde nicht gut informiert. Finger weg davon.

Sonntag, 30.06.2013

Wasserfälle überall wo man hinsieht.

Am Samstag besichtigten wir unser eigentliches Ziel: Den Erawan-Nationalpark. Dieser bot unglaubliche Wasserfälle auf 7 Ebenen. Um diese jedoch zu erreichen mussten wir einem beschwerlichen Weg auf uns nehmen. Aber keine Sorge, selbst ich als "Bergsteiger"-Anfänger bin  heil angekommen. Also für jeden halbwegs sportlichen Menschen machbar:) Dennoch war die Hitze und das ständige Klettern super anstrengend. Es gab keinesfalls richtige Wege, sondern wir mussten uns durch Steine und Büsche schlagen. Erschwerend dazu waren unsere naja, nicht so guten Vorbereitungen. So trug ich dünne Schuhe und Flip-Flops und die anderen teilweise nur Flip-Flops. (hohe Rutschgefahr - sehr gefährlich)

Ich bin ein bisschen schreibfaul im Moment. Deswegen getreu dem Motto: "Bilder sagen mehr als Tausend Worte"

Hier meine Impressionen aus dem unglaublich schönen Ausflug:)

Sonntag, 30.06.2013

Das Nachtleben in Kanchanaburi :)

Dieses Wochenende war wirklich unglaublich!:) Verzeiht mir dir eventuellen Rechtschreibfehler. Bei mir ist es 23 Uhr und nach einem anstrengenden Tag mit nur knapp 5 Stunden Schlaf arbeitet mein Gehirn nur noch sporadisch und den Körper zieht es ins warme kuschlige Bett!

Naja. Also unser Trip nach Kanchanaburi (Zungenbrecher!) begann um 14 Uhr. Wir fuhren von Ayutthaya nach Bangkok und von dort mit dem Minibus weiter an unser Ziel. Am späten Abend erreichten wir schließlich Kanchanaburi und suchten uns eillig ein gutes (und günstiges) Hostel. Wir mussten nicht lange suchen. Unser Tuk-Tuk-Fahrer, ein äußerst netter Mann fuhr uns zum Hostel "Sugar Cane". Dieses war in der Hinsicht besonders, weil die Zimmer auf Schiffen lagen und man somit direkt am Wasser war. 

Der Preis für das Hostel war auch unglaublich gut. Für nur 300 Baht (ca. 8 Euro) konnten wir dort 2 Nächte verbringen:)

Absolut empfehlenswertes Hostel mit Blick auf die Berge und den Fluss. 

Wer aber nun dachte, dass wir uns nach der langen Fahrt ins Bett gelegt hatten, liegt falsch. Nur 30min nach Ankunft machten wir uns bereit, das Nachtleben in Kanchanaburi gehörig aufzumischen. Die Stadt, bot eine Menge an kleinen internationalen Bars und Restaurants. So zum Beispiel die Ting Tong Tony Bar.

Unser endgültiges Ziel war aber der Thai-Club "Glitzy". Die Disco war ähnlich der in Deutschland (bzw. Hannover). Der Unterschied war jedoch, dass nur Einheimische dort feierten. So mischten wir uns unter die Menschenmassen und ließen uns von der Musik "mitnehmen" :) Es war ein bisschen seltsam, mit 5 blonden Mädels feiern zu gehen. Ständig schauten Thailänder und wollten Fotos machen. Aber den Spaß ließen wir uns natürlich nicht nehmen.

Donnerstag, 27.06.2013

Bisschen Heimweh - Skypen mit der allerliebsten Michelle:)

Donnerstag, 27.06.2013

English-Lesson: The Body! (So cute)

Mittwoch, 26.06.2013

Besondere Begegungen auf dem Weg zum "Floating Market"

Heute waren wir auf dem sehr bekannten "Floating Market". Der Weg zum Markt war aber alles andere als einfach. Am frühen Nachmittag machten wir uns, zielsicher und selbstbewusst mit unserer Karte von Ayutthaya auf den Weg. Nach nur 20min waren wir irgendwo im Nirgendwo. Die Karte hatte uns total fehlgeleitet und weit und breit war kein "Tuk Tuk" (traditionelles Transportmittel) oder ein Taxi zu sehen. 

Als wir völlig erschöpft und verschwitzt rumsaßen und die Tour schon abbrechen wollten, hupte auf einmal ein vorbeifahrender Mazda und hielt an der gegenüberliegenden Straßenseite an. Zögernd gingen wir auf das Auto zu und fragten die beiden Insassen (eine Frau und einen Mann) nach dem Weg. Diese tauschten nur verdutzt Blicke aus und meinten, dass wir auf der falschen Stadtseite seien (also weiter weg konnte man nicht sein!). Der freundliche Fahrer bot uns aber an uns kostenlos zum Markt zu fahren (Unglaublich, oder?) Natürlich meinen wahrscheinlich viele, dass es naiv sei, aber letztendlich waren wir zu dritt und beim Anblick der eingebauten Klimaanlage, schaltete sich der Verstand eh ab. So saßen wir zu dritt auf der Rückbank und unterhielten uns mit dem netten thailändischen Pärchen. Der Mann (Renter) erzählte uns, dass er früher Regierungsbeamter war und fragte uns über unser Freiwilligenprojekt in Thailand aus. Auf meine Frage, warum er angehalten habe, meinte er, dass er gesehen habe, dass wir Hilfe brauchten und er helfe gerne. Mehr nicht. Kurze Zeit später kamen wir an, bedankten uns aus vollem Herzen bei den Beiden und gingen zu dem Markt. 

Der Markt auf dem Wasser:)

Der Markt war ein wirklich idyllischer Ort mit vielen Geschäften, Boutiquen, Souvenirläden und kleinen Restaurants. Wer einmal nach Ayutthaya kommt, für den ist dieser Markt ein Muss! So gab es eine Live- Kampfkunst-Show und viele neue, tolle Eindrücke und Impressionen

Wir drei:) The Monks asiatische Kampfkunst in Thailand

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.